BERLIN – Im Jahr 2016 wurde in Berlin die nine o'clock pictures GmbH gegründet. Nur kurze Zeit später verschwanden die vier Gründer spurlos. Seit zehn Jahren gibt es keine belastbaren Hinweise auf ihren Aufenthaltsort.
Die Ermittlungen blieben bislang ohne Ergebnis. Es gibt nur eine Spur, ein hartnäckiges Gerücht: Die vier sollen damals heimlich an „American Showdown 8“ gearbeitet haben. Reisedokumente belegen mysteriöse Fahrten nach Westdeutschland. Wen sie dort trafen, ist unklar.
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch es gibt neue Beweise – und eine Spur, der man folgen muss: dem Geld.
BERLIN – Von 1996 bis 2001 entstanden in Berlin die ersten sieben Teile der Kurzfilmserie American Showdown. Lange galt die Serie als verschollen. 2005 tauchten alle sieben Teile gesammelt auf der VHS-Kassette wieder auf – die „American Showdown 1–7 Complete Edition“.
Die Herkunft der Kassette ist bis heute ungeklärt. Doch eine Spur führt nach Moskau. Mit dem Verschwinden der vier Gründer im Jahr 2016 wurde die alte Akte erneut geöffnet. Seitdem ermittelt auch der Herald in diesem Fall. Erste Details kamen ans Licht.
BERLIN – Fest steht: Zum Fall American Showdown gehört eine fünfte Person, Gründungsmitglied Christoph „Booma“ Heil. Er spielte in den alten Filmen mit und ist schon viel länger verschollen als die anderen vier Gesuchten.
Von ihm hat man nichts mehr gehört. Lange galten alte Filmaufnahmen als das Letzte, was von ihm blieb. Auch nach all den Jahren gibt es keine eindeutigen Hinweise auf seinen Aufenthaltsort. Die Suche geht weiter. Doch jetzt ist ein Foto aufgetaucht. Der Herald hat es gesehen. Gibt es eine Verbindung zu den vier Männern, die 2016 verschwanden?